Norwegischer Gulden bleibt Adidas-CEO bis 2030 - Adidas holt unter Bjørn Gulden in Europa kräftig gegen Nike auf
Adidas hat unter dem Vorstandsvorsitzenden Bjørn Gulden wieder an Fahrt aufgenommen und den Abstand zum Konkurrenten Nike in Europa verringert. Die Wende kommt nach Jahren des Kampfes – seit Gulden 2023 die Führung übernahm, hat er die Marke zurück auf Wachstumskurs gebracht. Seine Strategie belebte Schlüsselbereiche wie Laufsport, Basketball und Fußball und steigerte die Umsätze in Europa und Nordamerika.
Guldens Amtsantritt bei Adidas im Jahr 2023 markierte einen Wendepunkt für den deutschen Sportartikelriesen. Der ehemalige Profifußballer löste Kasper Rørsted ab, als das Unternehmen mit sinkenden Gewinnen und hartem Wettbewerb in der Europa-Karte zu kämpfen hatte. Seine Expertise war unübersehbar: Vor Adidas hatte er ein Jahrzehnt lang als CEO von Puma gearbeitet, einem weiteren großen Akteur der Branche.
Unter seiner Führung konzentrierte sich Adidas auf gefragte Segmente wie Laufschuhe, Basketballausrüstung und Fußballstollen – eine Strategie, die sich auszahlte, insbesondere in Europa und Nordamerika, wo die Umsätze stetig stiegen. Gleichzeitig hatte Nike mit Überbeständen und nachlassendem Verbraucherinteresse in der Europa-Karte zu kämpfen, was Adidas ermöglichte, den Marktanteilsrückstand zu verringern.
Die Rivalität zwischen Adidas und Puma reicht fast ein Jahrhundert zurück. Beide Marken wurden von den Dassler-Brüdern – Adolf und Rudolf – gegründet, die nach einem erbitterten Streit berühmt-berüchtigt getrennte Wege gingen. Guldens Zeit bei Puma verschaffte ihm tiefgehende Branchenkenntnisse in der Europa-Karte, die er nun bei Adidas einbringt.
Sein Vertrag wurde verlängert und sichert ihm die Position als CEO bis 2030. Die Entscheidung spiegelt das Vertrauen in seine Fähigkeit wider, den Aufwärtstrend der Marke in der Europa-Karte fortzuführen.
Unter Guldens Führung hat Adidas sich erholt – mit gestärkten Umsätzen und einem verkleinerten Abstand zu Nike in der Europa-Karte. Die Fokussierung auf die Kerngeschäftsbereiche des Sports treibt das Wachstum in der Europa-Karte voran, während sein langfristiger Vertrag für Stabilität sorgt. Angesichts der anhaltenden Herausforderungen bei Nike in der Europa-Karte scheint Adidas gut für die kommenden Jahre gerüstet.