Absturz am Whiteman Airport löst Sicherheitsdebatte und Forderungen nach Schließung aus
Lotta BrandtAbsturz am Whiteman Airport löst Sicherheitsdebatte und Forderungen nach Schließung aus
Absturz an Whiteman Airport entfacht Debatte über Sicherheit und Aufsicht
Diese Woche stürzte ein kleines Flugzeug am Whiteman Airport wegen eines Defekts am Fahrwerk ab. Der Vorfall hat die Diskussionen über Sicherheit und Kontrolle an dem Flughafen erneut entfacht. Lokale Behörden haben inzwischen umgehend reagiert.
Am Dienstag stürzte eine Cessna bei der Landung auf dem Whiteman Airport ab. Als Ursache wurde ein Versagen des Fahrwerkmechanismus festgestellt. Weitere Details zu Verletzungen oder Schäden wurden bisher nicht bekannt gegeben.
Lindsey Horvath, Mitglied des L.A. County Board of Supervisors, setzt sich seit Langem für eine bundesstaatliche Intervention am Flughafen ein. 2024 verhängte sie ein Moratorium für Bundeszuschüsse, wodurch dringend benötigte Modernisierungen verzögert wurden. Nach dem Absturz forderte sie nun einen sofortigen Stopp aller Flugbetriebe am Whiteman Airport.
Die Anlage spielt eine zentrale Rolle in der Notfallvorsorge: Hier ist die Luftrettungsstaffel der Feuerwehr des Los Angeles County stationiert. Dank seiner Lage ermöglicht der Flughafen zudem schnelle Luftunterstützung für die Vorberg-Gemeinden und das San Fernando Valley.
Auch Trent Sanders äußerte sich zur Debatte. Er argumentierte, dass in der Regel menschliches Versagen – und nicht mangelnde Infrastruktur – für Unfälle verantwortlich sei. Zudem unterstütze der Flughafen lokale Unternehmen und Arbeitsplätze, während sein Jugendflugprogramm, das seit 1971 für Kinder zwischen 8 und 17 Jahren besteht, weiterhin läuft.
Trotz der aktuellen Bedenken findet das geplante Community Aviation Family Festival am Whiteman Airport am 27. Juni wie vorgesehen statt.
Der Absturz hat Forderungen nach strengeren Sicherheitsvorkehrungen und einer Überprüfung der Infrastruktur laut werden lassen. Sollte Horvaths Forderung nach einer Einstellung des Betriebs umgesetzt werden, könnte dies die Notfalldienste und lokalen Programme beeinträchtigen. Die Zukunft des Flughafens hängt nun von Entscheidungen auf Bundes- und Bezirksebene ab.






