Abschied vom Berliner Lettering-Museum: 3.500 Neonbuchstaben suchen ein neues Zuhause

Admin User
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Eine Straße mit Autos und einem Bus vor Gebäuden mit Wänden, Fenstern, Tellern und Dächern, mit Plakaten und Bannern an den Wänden und einem Pfahl mit einer Straßenlaterne.

Abschied vom Berliner Lettering-Museum: 3.500 Neonbuchstaben suchen ein neues Zuhause

Berlins einzigartiges Lettering-Museum schließt am Montag nach Jahren finanzieller Kämpfe seine Türen

Die Sammlung mit rund 3.500 Neonbuchstaben hat einen besonderen Platz in der Kulturgeschichte der Stadt. Steigende Kosten und sinkende Besucherzahlen zwingen nun zur Schließung.

Zu den Exponaten zählen Schilder aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz, viele davon mit Berliner Ursprung. Berühmt ist etwa der Dekorative Fisch aus Neon, der 40 Jahre lang die "Pfefferkuchen"-Hochhäuser am Frankfurter Tor in Friedrichshain erleuchtete. Anfang der 1980er Jahre für einen DDR-Zeit-Tierladen geschaffen, wurde er später demontiert und gerettet.

Mit der Schließung ist das Schicksal der 3.500 Neonbuchstaben ungewiss. Dechants Team sucht weiterhin nach Lösungen für Lagerung und einen möglichen neuen Standort. Ohne weitere Unterstützung droht dieses Stück Berliner Bildgeschichte verloren zu gehen.