50.000 Euro für die Rettung des Barchfelder Kegelclubs "Einigkeit"
Kegelclub "Einigkeit" Barchfeld erhält Fördergelder für dringende Sanierung
Der Kegelclub "Einigkeit" Barchfeld hat einen finanziellen Schub für die Modernisierung seiner in die Jahre gekommenen Anlage erhalten. Der Wartburgkreis stellt 50.000 Euro aus dem Sportförderetat bereit, um die Sanierung des Vereinsheims und der Bahnen voranzutreiben. Mit der Investition soll die Zukunft des Kegelsports in der Region gesichert und die Bedeutung des Clubs für den lokalen Sport und das Gemeinschaftsleben erhalten bleiben.
Die offizielle Zusage der Mittel wurde im Landratsamt des Wartburgkreises bekannt gegeben, wo Landrat Dr. Michael Brodführer symbolisch den Förderbescheid überreichte. Anwesend waren unter anderem Barchfeld-Immelborns Bürgermeister Ralph Groß, die Beigeordneten Bernd Otto und Roberto Heß sowie Elvira Fischer, Vorsitzende des Stadtsportbunds Bad Salzungen. Für den Kegelclub nahmen der Vorsitzende Dr. Hannes Beutel und weitere Schlüsselmitglieder an der Veranstaltung teil.
Die erste Phase der Sanierungsarbeiten beläuft sich auf Gesamtkosten von rund 206.000 Euro. Neben den 50.000 Euro des Wartburgkreises steuert die Gemeinde Barchfeld-Immelborn 40.000 Euro bei. Weitere Mittel der Thüringischen Landessportbund-Stiftung decken die verbleibenden Ausgaben ab.
Der 1992 gegründete Verein hat sich zu einer festen Größe im regionalen Sport entwickelt. Aktuell tritt er in der Bundesliga an, muss seine Heimspiele jedoch aufgrund strenger Ligavorgaben an externen Spielstätten austragen. Die geplanten Modernisierungen sollen die Anlage auf den aktuellen Stand bringen, sodass sie sowohl den lokalen als auch den wettkampforientierten Anforderungen gerecht wird.
Eine zweite Sanierungsphase ist bereits für den nächsten Förderzeitraum vorgesehen. Das Projekt spiegelt nicht nur die sportlichen Erfolge des Clubs wider, sondern auch seine Rolle als verbindendes Element in der Barchfelder Gemeinschaft.
Die kombinierten Fördergelder fließen in dringende Instandsetzungs- und Verbesserungsmaßnahmen der Vereinsinfrastruktur. Nach Abschluss der Arbeiten soll die Anlage den Kegelsport in der Region langfristig erhalten und den Betrieb für die kommenden Jahre sichern. Zudem unterstreicht das Vorhaben die kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen regionalen Behörden und gemeinnützigen Sportvereinen.






