42 Millionen Euro für den Schutz des Wattenmeers und natürlichen Klimaschutz

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Eine grüne Fläche, die von einem kleinen Wasserweg durchteilt wird, der zum Meer führt, mit Wasser, das von der grünen Fläche ins Meer fließt.

42 Millionen Euro für den Schutz des Wattenmeers und natürlichen Klimaschutz

Meyer: "42 Millionen Euro für Klimaschutz und Naturschutz im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer"

Vorspann: Das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer ist durch den steigenden Meeresspiegel und die Erwärmung der Meere infolge der Verbrennung von Gas, Öl und Kohle massiv bedroht. Die Salzwiesen des Wattenmeers können das klimaschädliche Treibhausgas CO₂ besser speichern als jede künstliche Technologie. Die Renaturierung und Förderung natürlicher CO₂-Speicher an der niedersächsischen Küste leisten daher einen wichtigen Beitrag zum natürlichen Klimaschutz. Im Rahmen des Bundesaktionsprogramms "Natürlicher Klimaschutz" (ANK) – Handlungsfeld Meere und Küsten – werden nun fünf Projekte in Niedersachsen umgesetzt. Bund und Land stellen dafür insgesamt 42 Millionen Euro bereit.

Veröffentlichungsdatum: 11. Dezember 2025, 13:47 Uhr MEZ

Schlagwörter: Wissenschaft, Umweltforschung, Finanzen, Wirtschaft

Artikeltext: Niedersachsen startet fünf große Vorhaben zur Wiederherstellung und zum Ausbau natürlicher Kohlenstoffspeicher entlang seiner Küste. Die Initiativen sind Teil des Bundesaktionsprogramms "Natürlicher Klimaschutz" und konzentrieren sich auf Meere und Küstenregionen. Für die Umsetzung in den kommenden acht Jahren wurden Fördermittel in Höhe von 42 Millionen Euro bereitgestellt.

Die Projekte laufen von 2025 bis 2033 und werden federführend vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) sowie der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer (NLPVW) umgesetzt. Beide Behörden arbeiten eng mit dem niedersächsischen Umweltministerium zusammen. Schwerpunkte der Maßnahmen liegen im Ems-Dollart-Ästuar, an der Wurster Küste und in der Region Norderland.

Die Investition von 42 Millionen Euro ist der erste Schritt eines langfristigen Plans zum Schutz und zur Stärkung der Küstenökosysteme Niedersachsens. Bis 2033 sollen die Projekte die natürliche CO₂-Speicherung erhöhen, die Artenvielfalt fördern und den Küstenschutz verbessern. Die Zusammenarbeit von Bund, Land und lokalen Akteuren soll die wirksame Umsetzung der Maßnahmen gewährleisten.