02 May 2026, 09:03

42 Ex-Mitarbeiter verklagen Vallacar Transit wegen Nötigung und ungerechtfertigter Entlassungen

A Venn diagram with "Collective Bargaining Out of Conflict" in the center, featuring two overlapping circles labeled "Collectives Bargaining" and "Out of Conflict," connected by a thin line.

42 Ex-Mitarbeiter verklagen Vallacar Transit wegen Nötigung und ungerechtfertigter Entlassungen

42 ehemalige Mitarbeiter von Vallacar Transit Inc. (VTI) haben Strafanzeige gegen Führungskräfte des Unternehmens erstattet. Die Kläger werfen den Verantwortlichen vor, sie durch schweren Druck unrechtmäßig zum Verlassen des Unternehmens gezwungen zu haben.

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Die Vorwürfe stehen im Zusammenhang mit einem internen Machtkampf um die Unternehmensführung, der sich seit 2019 zieht. Betroffen sind unter anderem langjährige Angestellte wie Alberto Cabalida Jr., der fast ein Jahrzehnt für VTI arbeitete, bevor er entlassen wurde. Die Anzeige richtet sich gegen Olivia Yanson, Leo Rey Yanson, Ginnette Dumancas sowie weitere leitende Mitarbeiter des Unternehmens. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, die Arbeiter im Zuge eines familiären Streitfalls um die Kontrolle über VTI widerrechtlich unter Druck gesetzt zu haben. Laut den Klägern fehlte es in allen Fällen an einer nachvollziehbaren Begründung für die Entlassungen.

Besonders auffällig ist der Fall von Alberto Cabalida Jr., der seine Kündigung am 19. Oktober 2019 erhielt – das Schreiben war jedoch auf den 24. September 2019 zurückdatiert. Sein Anwalt, Dino De Leon, argumentiert, die Führungskräfte hätten die Arbeiter systematisch daran gehindert, ihre gesetzlichen Rechte wahrzunehmen. De Leon stützt sich dabei auf rechtliche Präzedenzfälle wie People v. Arnado und Vallacar Transit Inc. v. Yanson Jr., um den Vorwurf der schweren Nötigung zu untermauern.

Die Kläger behaupten, in drei Fällen sei es zu schwerer Nötigung gekommen. Sie seien gezwungen worden, ihre Arbeitsverhältnisse gegen ihren Willen zu beenden. Die anstehenden Gerichtsverhandlungen sollen nun klären, ob die Unternehmensvertreter rechtswidrig gehandelt haben, als sie die Mitarbeiter entfernten. Die rechtliche Auseinandersetzung wird zeigen, ob die Vorwürfe der ehemaligen VTI-Mitarbeiter haltbar sind. Sollten sich die Anschuldigungen bestätigen, könnte dies weitreichende Konsequenzen für die beteiligten Führungskräfte und das Unternehmen selbst haben.

Die Kläger fordern nicht nur eine Überprüfung der Entlassungen, sondern auch eine Klärung der Frage, ob ihre Rechte als Arbeitnehmer bewusst verletzt wurden.

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