2,4-Millionen-Projekt „EWAZ-Transfer“ revolutioniert Energie- und Wassermanagement für den Klimaschutz

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Ein Plakat mit einer Brücke mit Truss-Struktur, umgeben von Pflanzen, Häusern und Hügeln.

2,4-Millionen-Projekt „EWAZ-Transfer“ revolutioniert Energie- und Wassermanagement für den Klimaschutz

Bundesministerin Melanie Walter hat eine bedeutende Förderentscheidung bekannt gegeben und die Vorteile eines neuen Projekts für den Klimaschutz, die Schaffung von Arbeitsplätzen und die regionale Wertschöpfung hervorgehoben. Das Vorhaben mit dem Namen „EWAZ-Transfer“ vereint fünf Hochschulen und fünf Unternehmen und wird maßgeblich aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt.

Das interdisziplinäre Projektnetzwerk zielt darauf ab, die Energie- und Wassermanagement-Infrastruktur an den Klimawandel anzupassen. Es soll Systemdienstleistungen für verschiedene Funktionen der Wasserwirtschaft bereitstellen – darunter Hochwasserschutz und Trinkwasserentnahme. Geplant ist der Einsatz von Kombikraftwerken zur Speicherung erneuerbarer Energien sowie die mehrfache Nutzung von Bergbau-Infrastrukturen.

Federführend ist die Technische Universität Clausthal, die auf einer vorherigen wissenschaftlichen Studie aufbaut. Beteiligt sind Kooperationspartner aus der Wasser- und Energiewirtschaft; die Laufzeit beträgt zwei Jahre. Das Gesamtvolumen des Projekts liegt bei rund 2,4 Millionen Euro, wobei etwa 1 Million Euro aus EFRE-Mitteln stammen und der Rest von Industriepartnern kofinanziert wird.

Mit „EWAZ-Transfer“ soll innerhalb von zwei Jahren ein Leuchtturmprojekt zur Umsetzung eines Pilot-Kombikraftwerks entwickelt werden. Von dem Vorhaben werden bedeutende Fortschritte für den Klimaschutz und die regionale Entwicklung erwartet.